Wildkräuter – geballte Vitaminpower aus der Natur !
Wildkräuter geben uns seltene Vitalstoffe und wachsen außerdem kostenlos im Wald, auf Wiesen, an Wegrändern und natürlich auch im eigenen Garten. Viele Wildkräuter passen gut in Salate oder Suppen, sogar Gewürzmischungen und Pestos oder zusätzlich in Smoothies.
Dieses Wochenende ist IDEAL, die Sonne scheint, also wann unternehmen SIE Ihre nächste Kräuterwanderung? – wobei es sicherlich wichtig ist, die erste Wanderung unter Anleitung zu unternehmen, damit man die Kräuter auch erkennen kann.
Der Begriff Wildkräuter bezeichnet Pflanzen, die nicht vom Menschen kultiviert werden, sie sind niemals gezüchtet worden und daher ist noch das gesamte Spektrum der Vitalstoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe einer ursprünglichen Wildpflanze enthalten.
Wildkräuter Können hervorragend ohne die Pflege des Menschen gedeihen, was bei Kulturpflanzen eher selten der Fall ist. Wildkräuter sind extreme Überlebenskünstler.
Wildkräuter sind sehr robust und widerstandsfähig und wenn sie nicht künstlich verändert werden auch strotzen sie vor Gesundheit. All diese Eigenschaften können sie demjenigen übertragen, der sie isst.
Wildkräuter weisen einen ungewöhnlich hohen Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt auf. Zwar wurden bisher erst von wenigen Wildkräutern die entsprechenden Werte bestimmt, doch die Ergebnisse zeigen:
Wildkräuter lassen das Kulturgemüse weit hinter sich. Beispielsweise: Kopfsalat. Sein Kaliumgehalt liegt bei 224 mg pro 100 Gramm Salat. Ferner enthält er 37 mg Calcium, 11 mg Magnesium und 1,1 mg Eisen (wobei diese Werte natürlich auch je nach Bodenart und Anbaumethode variieren können).
Selbst das Gänseblümchen weist annähernd den dreifachen Kaliumgehalt auf. Außerdem stecken in ihm fünfmal mehr Calcium, dreimal mehr Magnesium und etwa die zweieinhalbfache Eisenmenge – und dabei liegt das Gänseblümchen in Bezug auf den Vitalstoffreichtum bei den Wildkräutern noch eher im breiten Mittelfeld. Der weiße Gänsefuß, das Franzosenkraut und auch die Brennessel liegen mit den Werten weit darüber.
Frisch gepflückte Wildkräuter enthalten eine hohe Konzentration an Bio-Photonen. Durch die tägliche Einnahme von Wildkräutern kann man die oxidative Wirkung von aggressiven freien Radikalen außer Kraft setzen, das bildet einen wirksamer Schutz vor degenerativen Krankheiten.
Die fünf wichtigsten Wildkräuter:
Löwenzahn, er ist überall zu finden und auch sehr leicht zu erkennen.
Er ist für den Stoffwechsel und das Verdauungsfeuer unentbehrlich.
Giersch, diese Pflanze wird auch Gichtkraut genannt. Pfarrer Kneipp empfahl seinerzeit den Verzehr von Giersch anstelle von Brot.
Giersch kann eine sehr gute Wirkung auf die Gelenke haben.
Brennnessel, Sie ist die absolute Königin der Wildkräuter mit einer wirklich enormen Fülle an Nährstoffen.
Die Samen enthalten sehr wertvolle Öle und können im August/September für den Winter gesammelt und getrocknet werden.
Spitzwegerich, er ist sehr eiweißhaltig, es sind Wirkstoffe für die Schleimhäute enthalten, er kann lindernd bei Lungenleiden und Husten wirken.
Das Gänseblümchen, blüht sogar im Winter, Blüten und Blätter sind ein echter Hingucker und Genuss in jedem Salat Weitere interessante Wildkräuter sind:
Weißer Gänsefuß oder Melde, die Samen dieser Pflanze kann man zu Mehl mahlen, die Blätter für Salat oder Suppe verwenden.
Schachtelhalm/Zinnkraut, kann unterstützend für das Bindegewebe sein und als Limonade dient es als guter Durstlöscher
Wiesenbärnklau kann unsere Hormonproduktion anregen. Unsere Hasen lieben es !
Vogelmiere, ist besonders gut für Salate geeignet, weil sie nur wenig Bitterstoffe aufweisen. Die Blätter zergehen übrigens auf der Zunge wie Butter.
Lindenblüten, schmecken wirklich wundervoll im Salat, die gesamte Kraft des Baumes steckt in den Blüten.
Rotklee, soll die Mikrozirkulation verbessern.
Kulinarisch sind die Wildkräuter sehr interessant und eine echte Bereicherung für die Küche !
Um die Wildkräuter richtig kennenzulernen, braucht man unbedingt eine Führung.
Dieses Wochenende kann man gut nutzen, um seine ersten Erfahrungen zu sammeln und sich in der Natur umzusehen, was sie zu bieten hat !
Copyright : Sylvia Klefken – auch Foto